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Auf die Frage: "Um was würden Sie den Schulrat bitten?", waren die Notwendigkeiten in der Bonner-Selbsthilfegruppe schnell formuliert:

  • Eigene Unterrichtsfächer "Sozialverhalten" und "Wahrnehmungsschulung"
  • Verpflichtende Schulungen/Fortbildungen für Lehrer und Schulbegleiter
  • Regionaler Pool an Schulbegleitern, inkl. "Springern" für den Notfall
  • Jede Schulform sollte Inklusion ab der ersten Klasse wagen; wichtig hierbei wäre, dass die Kinder ein individuelles Lernziel haben dürfen
  • Hilfen für Regelschulen, die einen autistischen Schüler aufnehmen möchten + Bonus für diese Schule (z. B. eher eine Klasse teilen, mehr Stellen,...)
  • Förderklasse für Autisten mit individueller Förderung
  • Räumliche und geschützte Rückzugsmöglichkeiten für die Schüler
  • Kleinere Klassen
  • Intensive Beratung und gegenseitiges Kennenlernen von beiden Seiten vor Einschulung und Schulwechsel
  • Präsenz von Autismusfachberatern an Schulen stärken
  • Aufklärung der Eltern von Mitschülern
  • Enge Zusammenarbeit der Schulen mit dem ATZ oder sonstigen Therapieinstitutionen
  • Förderschwerpunkt Autismus notwendig, damit Lehrer schon im Studium Autismus als Pflichtfach haben
  • Auch wenn der Förderschwerpung "sozial-emotional" rein sachlich-inhaltlich passend scheint, passt er von der Schülerschaft überhaupt nicht, da Autisten die geborenen Opfer hierfür sind
  • Freizeit- und Ferienbetreuung

... das klingt noch zu uneinheitlich und ohne Konzept? Erste konkrete Konzeptideen gibt es hier bereits.

Extrawurst nur für die autistischen Schüler? Nein, die Forderung nach kleineren Klassen mit Rückzugsmöglichkeiten, strukturiertem Unterricht und didaktischer Schulung in den Hilfen, die konkret Kommunikation, Sozialverhalten und Sprache fördern, schaden keinem  und helfen allen anderen, die dort auch Nachholbedarf haben. Der Bedarf kann sicher nicht zu gering eingeschätzt werden... !